Slide background Volpone vom 29. Juni –
28. Juli 2018
Slide background 37. Burgspiele Parsberg Im Juli 2019
Burg Parsberg
Sommer 2018 auf der Burg

Volpone

Premiere

war am Freitag, 29. Juni 2018, 20:30 Uhr

Weitere Spielzeiten

Samstag, 30. Juni 2018 20:30 Uhr
Freitag, 06. Juli 2018 20:30 Uhr
Samstag, 07. Juli 2018 20:30 Uhr
Freitag, 20. Juli 2018 20:30 Uhr
Samstag, 21. Juli 2018 20:30 Uhr
Freitag, 27. Juli 2018 20:30 Uhr
Samstag, 28. Juli 2018 20:30 Uhr

Kurzbeschreibung

Eine „lieblose“ Komödie in drei Akten auf der Burg Parsberg.

„Das Geld, das Geld vernarrt die Welt …“ – Venedig zur Zeit der Renaissance: Volpone, ein reicher venezianischer Kaufmann, liegt im Sterben. Das glauben zumindest die habgierigen Freunde Corbaccio, Corvino und Voltore, die um den „Todkranken“ herumschwänzeln. Sie überhäufen ihn mit Geschenken und wollen so an das Erbe gelangen. In Wirklichkeit will sich Volpone seinerseits bereichern und sich absetzen. Sein junger Gehilfe namens Mosca unterstützt ihn dabei und spielt die Erbschleicher gegeneinander aus.

Eine hintersinnige Komödie über Habgier, Erbschleicherei und falsche Freunde frei bearbeitet von Stefan Zweig – nach Motiven der gleichnamigen Commedia dell’arte von Shakespeares Zeitgenossen Ben Johnson.

Stefan Zweig

Bis heute zählt der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881 – 1942) zusammen mit Thomas Mann und Hermann Hesse zu den weltweit bekanntesten und meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein berühmtestes und zugleich letztes Werk ist wohl die dramatische Novelle Schachnovelle. Neben Prosastücken und historischen Erzählungen umfasst sein schriftstellerisches Schaffen auch Übersetzungen und Bühnenstücke.

Auf das Theaterstück Volpone stieß Stefan Zweig 1925. Der englische Dramatiker Ben John-son hatte es bereits Ende des 16. Jahrhunderts ersonnen und es galt als satirisches Meisterwerk. Zweig übertrug die englische Originalversion der Komödie frei ins Deutsche und bearbeitete sie. Uraufgeführt wurde Zweigs Interpretation der Komödie am 6. November 1926 im Wiener Burgtheater. Mit weiteren Aufführungen des Stückes auf anderen Bühnen wie in Berlin und Dresden schwang sich das Stück rasch zu seinem größten Bühnenerfolg auf.